Dass ein paar Sekunden darüber entscheiden können, Schulden in Millionenhöhe zu verursachen, denken sich die Wenigsten. – Bis sie sich einen Hund anschaffen und dieser unberechnet vor ein Auto läuft. Hierbei handelt es sich um den schlimmsten Fall, bei dem eine Hundehaftpflichtversicherung helfen kann. Auch bei kleineren Schäden ist die Versicherung eine gute Hilfe, wenn man nicht unbedingt über die nötigen Finanzen verfügt, diesen selbst zu tragen. Ein Vergleich der Anbieter zeigt schnell, welcher Abschluss sich lohnt und welcher nicht.
Eine Hundehalterhaftpflicht schützt Hund und Halter vor dem finanziellen Ruin. Und das notfalls bis vor Gericht. Denn einer Hundehaftpflicht bietet immer auch eine Rechtsschutzversicherung.

Wozu eine Hundehaftpflichtversicherung gut ist

Wie eben kurz geschildert, übernimmt die Hundehaftpflichtversicherung sämtliche Kosten bei Sach- und Personenschäden. Je nach Versicherungsumfang beträgt die Deckungssumme zwischen 3 und 15 Millionen Euro. Ebenso versichern manche Anbieter Mietsachschäden, Deckschäden und weitere Geschehnisse. Worauf Sie beim Abschluss einer solchen Versicherung achten müssen, was die Stiftung Warentest dazu sagt und was Hundehalter im Alter bei der Entwicklung horrender Kosten noch tun können, erläutern wir nachfolgend.

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Warum die Haftpflichtversicherung sinnvoll ist

Hundehaftpflichtversicherung 2016

Hundehaftpflichtversicherung 2016

Eine Privathaftpflichtversicherung sichert in den meisten Fällen nur Kleintiere wie Ziervögel, Kaninchen oder Katzen ab. Für Hunde muss dagegen eine gesonderte Versicherung abgeschlossen werden, da diese weit mehr Schaden anrichten könnten. Ein Hund, ganz gleich, wie gut er erzogen ist, kann von einem Moment auf den anderen anders reagieren, als man es eigentlich von ihm gewohnt ist. Daher ist es in jedem Alter des Hundes sinnvoll, eine zusätzliche Absicherung in Form einer Haftpflichtversicherung zu haben.

Welche Leistung jede Versicherung übernimmt

In jeder Haftpflichtversicherung sind Sach- und Personenschäden versichert. Das bedeutet, wenn der Hund ein Möbelstück zerstört oder die Inneneinrichtung des Autos des Freundes ruiniert, kommt die Versicherung auf. Ebenso verläuft es, wenn der Hund aufgrund seines Jagdtriebes eine Straße überquert und dabei einen Unfall verursacht. Je nachdem, wie viele Autos in dieses Geschehnis involviert sind, liegt der Schaden schon hoch. Wird eine Person verletzt oder stirbt, sind die Kosten noch höher. Daher ist es wichtig, eine möglichst hohe Deckungssumme auszuwählen.

Weitere Leistungen der Versicherungen

Je nach Versicherungsanbieter sind weitere Geschehnisse mitversichert. Ein wichtiger Punkt sind Mietsachschäden, die beispielsweise in einer Ferienwohnung zustande kommen, wenn der Hund aus Langeweile auf die Idee kommt, den Teppich anzunagen. Deckschäden sind ebenfalls optional. Ein ungeplanter Wurf in der Nachbarschaft, dessen eigener Rüde der Vater wäre, sind nicht unbedingt wünschenswert für den Besitzer der Hündin. Ein Abbruch der Trächtigkeit ist nötig, der wiederum Kosten verursacht, die von der Versicherung getragen werden.

Thema Urlaubssicherheit

Wie es für den Menschen die Auslandskrankenversicherung gibt, gibt es für Hunde den Zusatz des Auslandsschutzes. Fährt ein Halter also gerne mit seinem Tier in den Urlaub, muss er ihn entsprechend absichern. Dies ist besonders wichtig, wenn man beabsichtigt, den Hund auch mal innerhalb des Hotelzimmers oder der Ferienwohnung zu lassen. In solchen Fällen ist der Halter mit einem Auslandsschutz für den Hund, der sich innerhalb der Haftpflichtversicherung befindet, bestens abgesichert.

Vorteile für Züchter und die Welpen

Züchter haben im Jahr einen oder zwei Würfe. Da der eigene Hund eine Haftpflichtversicherung besitzt, muss der Züchter dafür Sorge tragen, dass die Welpen innerhalb der ersten Monate ebenfalls abgesichert sind. Manche Versicherungen bieten daher für Züchter einen besonderen Welpenschutz an, der bereits in der Hauptversicherung einkalkuliert wurde. Dieser gilt für die ersten Monate, bis die Welpen ihr neues Zuhause gefunden haben. Diese Zusatzleistung wird von manchen Anbietern nur eingeschränkt angeboten.

Welche Voraussetzungen der Hund erfüllen muss

Die meisten Versicherungen nehmen Hunde ab einem Alter von zwei oder vier Monaten auf. Ein Höchstalter gibt es nicht. Des Weiteren ist es ausschlaggebend, welcher Rasse der Hund angehört. Während die Hundesteuer für sogenannte Kampfhunde in vielen Bezirken erhöht ist, lehnen viele Versicherung der Listenhunde kategorisch ab. Diejenigen, die sich dennoch für die Versicherung der Hunde bereiterklären, verlangen eine erhöhte Prämie, da sie eine erhöhte Gefahr darstellen, obwohl das Problem meist am anderen Ende der Leine zu suchen ist.

Die Erziehung ist leider nicht ausschlaggebend

Auch wenn viele Menschen ihren Hund entsprechend sozialverträglich und auf Gehorsam erziehen, kann es innerhalb von Sekunden soweit sein, dass ein friedlicher Hund, der niemals vorher gebissen hat, plötzlich seine Zähne zeigt. Ebenso kann er innerhalb seiner „dollen fünf Minuten“ ganz schnell eine wertvolle Vase vom Schrank stoßen. In solchen Fällen ist Ersatz gefragt oder eine Entschädigung. Solche Kosten sind häufig sehr viel höher als das, was sich der Hundehalter eigentlich leisten kann. Daher ist eine ausreichende Deckungssumme sehr wichtig.

Die Höhe der Deckungssumme

Die Deckungssumme beträgt bei vielen Versicherungen regulär 3 Millionen Euro. Für diejenigen, die besonders sichergehen möchten, können ihren Schützling auch für fünf bis 7,5 Millionen Euro versichern lassen. Immer mehr Versicherungen gehen dazu über, die Summe noch höher anzusetzen. Die besten Anbieter beinhalten eine Deckungssumme von 15 Millionen Euro innerhalb ihrer Vertragsbestimmungen. In den meisten Fällen sind diese Versicherungen zusätzlich mit weiteren Optionen neben der Grundsicherung ausgestattet.

Wie hoch die Prämie ausfällt

Für gewöhnlich rechnen die Versicherungen einmal im Jahr ihre Versicherungsprämie ab. Diese beträgt zwischen 50 und 200 Euro, je nach Umfang und Leistung der Versicherung. Dazu kommt meist ein Selbstbehalt, der innerhalb der Versicherungspapiere ausgezeichnet ist. Viele lehnen den Selbstbehalt ab, andere bestehen darauf, um sich vor Bagatellschäden zu schützen. Inwiefern man den Selbstbehalt selbst wünscht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Viele Anbieter lassen dem Besitzer auch die Wahl, wie hoch er diese ansetzt, oder ob sie eben gewünscht ist.

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Welche Schäden die Versicherung ablehnen kann

Die Versicherung übernimmt in der Regel schon sehr vielfältige Schäden, hat jedoch jederzeit auch das Recht, eine Übernahme abzulehnen. Laut Gerichtsurteil wurde beispielsweise festgesetzt, dass ein Schaden, der über die Zeit hinweg entstand und welcher vom Versicherten erst viel später gemeldet wurde, nicht übernommen werden muss. Der Grund: Der Besitzer hätte jederzeit vorher den Hund davon abhalten müssen, die Sache weiter zu beschädigen. Denn der Besitzer ist bei Abschluss der Versicherung stets in der Pflicht, die Schäden möglichst einzudämmen.

Welche Pflichten hat der Besitzer sonst noch

Besitzt der Halter einen Listenhund, kann ihm die Versicherung vorschreiben, dass er den Hund stets an der Leine zu führen hat, oder ihm einen Maulkorb anziehen muss. Missachtet der Halter diese Vorschrift, kann die Versicherung die Übernahme eines Schadens ablehnen, wenn der Halter nicht beweisen kann, dass er die Regeln befolgt hat. Ebenso sieht es mit anderen Regeln aus, welche die Versicherung frei auferlegen kann. Die genauen Bestimmungen findet der Versicherte stets innerhalb seines Vertrages.

Wenn jemand anderes den Hund führt

Ein Hundesitter ist in der heutigen Zeit eine Sache, die fast jeder Hundehalter kennt. Geht man arbeiten, braucht man jemanden, der den eigenen Hund ausführt, oder auf ihn aufpasst. Einem Hundesitter kann, angesichts der vielen Hunde, die er meist beaufsichtigt, auch ein Fehler unterlaufen. Verursacht der Hund in dieser Zeit unter Aufsicht des Sitters einen Schaden, kommt die Versicherung hierfür ohne Weiteres auf. Man kann den Hundesitter also jederzeit engagieren, ohne sich über einen entstehenden Schaden Gedanken machen zu müssen.

Als Halter ist man durchaus ruhiger

Wer mit dem Hund spazieren geht und jederzeit befürchten muss, es könnte zu einem Unfall kommen, der geht mit der Zeit nicht mehr gerne spazieren. Dementsprechend verändert er auch seine Haltung gegenüber dem Hund, der immer weniger auf ihn hört, weil er ihn als Führer nicht mehr anerkennt. Wer dagegen ruhig mit seinem Hund umgeht, der erntet Gehorsam und entsprechend passiert auch weniger. Eine Hundehaftpflicht schont die Nerven und wenn es nur beim spazieren gehen ist.

Pferde lassen sich ebenfalls absichern

Neben der Absicherung des Hundes ist bei vielen Versicherungstarifen auch die zusätzliche Versicherung eines Pferdes möglich. Diese Tiere sind für die Entstehung von Unfällen noch risikobehafteter als manche Hunde. Denn es handelt sich um ein Fluchttier. Manche sagen, sie erschrecken vor ihrem eigenen Schatten, was bei manchen Exemplaren den Tatsachen entspricht. Eine Haftpflichtversicherung schützt den Versicherten vor finanziellen Problemen. Zudem in den meisten Fällen eine Reitbeteiligung mitversichert ist, die sich bei Abwesenheit des Halters um das Tier kümmert.

Vorteile für Arbeiter im öffentlichen Dienst

Es gibt Versicherungen, die Mitarbeitern im öffentlichen Dienst eine Vergünstigung innerhalb des Tarifes anbieten. Selbstverständlich muss ein Beleg vorhanden sein, dass ein Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst ausgeübt wird, um die Prämie etwas zu drosseln. Oftmals handelt es sich hierbei um eine erhebliche Vergünstigung, weswegen es empfehlenswert ist, diesen Vorteil in Anspruch zu nehmen, sofern sich die Möglichkeit bietet. Ähnliches gilt übrigens auch für Senioren oder Singles. Sie haben, je nach Anbieter, Vorteile bei der Höhe der Prämie.

Tierhalterhaftpflicht ist keine Pflicht

Die Anschaffung einer Tierhalterhaftpflicht ist keine Pflicht, welcher der Halter nachkommen muss. Manche Gemeinden setzen eine bestimmte Größe fest. Innerhalb von Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt ist sie dagegen Pflicht. Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern verzichten grundsätzlich auf eine Versicherungspflicht aller Rassen. In anderen Bundesländern ist lediglich die Pflicht vorgegeben, sofern es sich um einen Listenhund handelt. Dennoch sind nach wie vor nur an die 70 Prozent der Hunde Deutschlands haftpflichtversichert.

Ergebnisse von 2011 der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest unternahm zuletzt im Jahr 2011 eine erneute Prüfung der aktuellen Haftpflichtversicherungen für Tierhalter. Sie empfahlen den Lesern grundsätzlich, eine Versicherung mit mindestens 3 Millionen Euro Deckungssumme abzuschließen. Dazu sollten die Leser auf das Vorhandensein von Mietsachschäden achten. In den nachfolgenden Abschnitten befassen wir uns mit unterschiedlichen Versicherungen und ihren Vertragsbestandteilen, so dass Sie sich selbst ein Urteil bilden können.

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Hohe Deckungssumme, großer Leistungsumfang

Ganz vorne mit dabei waren die Huk-Coburg und die Bruderhilfe-Versicherung. Beide versichern einen Hund für 15 Millionen Euro, beinhalten sowohl Mietsachschäden, Deckschäden und einen vorübergehenden Auslandsaufenthalt. Lediglich der Welpenschutz fällt bei ihnen raus. Wer als Privatmann einen Hund hält, kann hier getrost zugreifen. Die Huk-Coburg verlangt pro Jahr 82 Euro, die Bruderhilfe-Versicherung kommt auf 91 Euro pro Jahr. Zudem bieten beide günstigere Tarife für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.

Versicherungen für Züchter mit Welpenschutz

Der Leistungsumfang der Gothaer Tierhalterhaftpflichtversicherung könnte umfassender nicht sein. Die Versicherung bietet 5 Millionen Euro Deckungssumme, beinhaltet sowohl Mietsachschäden, einen vorübergehenden Auslandsaufenthalt und Deckschäden. Für Züchter ist sie so interessant, da sie die Welpen gleich mitversichert für die ersten Wochen. Für einen Hund zahlt man hier jährlich 87 Euro. Dementsprechend handelt es sich um ein Angebot, welches ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweist.

Günstige Versicherungsmodelle

Die NV leistet mit dem Tarif max einen guten Versicherungsschutz. In der Versicherung sind 5 Millionen Deckungssumme enthalten, Mietsachschäden und ein Auslandsaufenthalt einkalkuliert. Des Weiteren kommt die Versicherung für Deckschäden auf und unterstützt den Welpenschutz eingeschränkt. Dabei kommt die Versicherung jährlich auf eine Prämie von 58 Euro. Das gleiche kostet die Baden-Badener, die allerdings nur 3 Millionen Euro absichert, Mietsachschäden nicht übernimmt und Welpenschutz und Auslandsaufenthalt nur eingeschränkt anbietet.

Versicherung mit gutem Schutz zum stolzen Preis

Die Signal Iduna kostet im Jahr 204 Euro, ist aber auch für bis zu drei Tiere nutzbar. Der Halter ist bis zu 5 Millionen Euro abgesichert, erhält Schadenübernahme bei Deckschäden und vorübergehendem Auslandsaufenthalt. Die Alte Leipziger bietet ihren Tarif für 150 Euro jährlich an und deckt mit 5 Millionen ab, nimmt aber neben dem Auslandsaufenthalt und den Deckschäden noch die Mietsachschäden und den Welpenschutz mit in die Versicherung auf. Dementsprechend ist auch sie für Züchter entsprechend geeignet.

Wenn ein Wechsel erwünscht ist

Wünscht ein Hundehalter den Wechsel in eine andere Versicherung, sollte er sich zunächst mit seiner eigenen Versicherung in Verbindung setzen. Oftmals ändern sich für die vorhandenen Versicherungen die Konditionen. Daher ist es immer empfehlenswert, zunächst bei der eigenen Versicherung nach einem günstigeren Tarif zu fragen. Ist dieser noch nicht günstig genug oder entspricht nicht den Vorstellungen, ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ohne Weiteres gegen Ende des Versicherungsjahres möglich.

Kündigung der Versicherung

Die Versicherung lässt sich einfach angemessen kündigen, sofern die Kündigungsfrist eingehalten wird. Wie lange diese ausfällt, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Daher ist es immer wichtig, die Vertragspapiere aufzubewahren. Die meisten Anbieter sind jedoch auch dazu verpflichtet, die Fristen auf ihrer Homepage im Internet zu deklarieren. Daher ist es für die meisten Versicherten ein Leichtes, die Länge der Kündigungsfrist herauszufinden. Im Schreiben sollte man gleichzeitig eine Kündigungsbestätigung anfordern, um einen Beleg zu erlangen.

Weitere Absicherungen für Hundehalter

Wer einen Hund hält, kennt nicht nur die Schäden, die das Tier verursachen kann, sondern auch die damit oft verbundenen Tierarztkosten. Denn nicht selten verletzt sich ein Tier, wenn es seinen Trieben nachgeht. Gerät er vor ein Auto, hat der Halter nicht nur die Sorge, wie er die Kosten für die beschädigten Autos tragen soll, sondern muss gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass sein Hund wieder gesundet. Für solche Fälle gibt es besondere Versicherungen, die der Halter dann in Anspruch nehmen kann. Und zwar in Form einer Krankenvoll- und einer OP-Versicherung.

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Die Krankenvollversicherung im Detail

Bei einer Krankenvollversicherung geht es darum, den Geldbeutel des Tierhalters zu schonen, wenn dieser eine ambulante oder stationäre Behandlung seines Schützlings bezahlen muss. Die Versicherung kommt für Operationen auf und ebenso für Vorsorgeuntersuchungen und Wurmhandlungen. Impfungen übernehmen die meisten allerdings nicht, ebenso wenig wie die Kastration. Da Letztere heutzutage immer öfter ohne medizinischen Hintergrund in Anspruch genommen wird, lehnen die Versicherungen die Kostenübernahme ohne medizinische Indikation kategorisch ab.

Alternative OP-Versicherung

Die Stiftung Warentest, die im Jahr 2011 auch die aktuellen Krankenversicherungen für Hunde und Katzen untersuchte, riet den Lesern eher zum Abschluss einer OP-Versicherung. Diese ist besonders im Alter viel nützlicher für den Halter. Aber auch für diesen Abschluss muss der Hund bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Er muss beispielsweise 2 Monate alt sein und darf bei vielen Anbietern nicht älter als 7 oder 9 Jahre alt sein. Es gibt aber auch Ausnahmen, die das Tier bis ins hohe Alter versichern.

Einschränkungen bei der Aufnahme in die Versicherung

Auch bei der OP-Versicherung weigern sich viele Anbieter, sogenannte Listenhunde aufzunehmen. In vielen Fällen verlangen sie eher einen Aufpreis. Anbieter wie die Uelzener und die Agila nehmen auf die Rasse keine Rücksicht und nehmen jeden Hund auf. Eine weitere Komplikation ist vielleicht die Rasse des Hundes. Golden Retriever oder Deutsche Schäferhunde neigen zu bestimmten Krankheiten, die früher oder später eine Operation erfordern. Hier rechnen die meisten Anbieter einen deutlichen Aufschlag mit auf die Prämie.

Der Preis ist oft ausschlaggebend

Die meisten entscheiden sich für den Abschluss einer OP-Versicherung, da diese meist günstiger ausfällt. Während eine Vollversicherung bis zu 500 Euro kosten kann, fällt eine OP-Versicherung zwischen 120 und 200 Euro hoch aus. Im Alter zahlt sich diese Vorsorge aus, wenn der Hund die eine oder andere Krankheit erleidet und zwangsweise operiert werden muss. Da sich die Kosten oft im drei- oder vierstelligen Bereich bewegen, ist eine solche Entlastung sehr positiv für den Tierhalter, der etwas mehr Lebenszeit mit seinem Schützling verbringen darf.

Krankenschutz auch für Pferde möglich

Pferde, deren Behandlung beim Tierarzt meist noch mehr kostet als bei Hunden, haben auch bei diversen Versicherungen die Chance, hier krankenversichert zu werden. Auch für sie ist eine OP-Versicherung wichtig, wenn der Halter die laufenden Tierarztkosten nicht mehr tragen kann. Entsprechend der Größe des Tieres ist natürlich der Beitrag auch höher. Zudem die meisten Versicherungen keine Pferde versichern, die beispielsweise an Turnieren teilnehmen und somit einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt sind.

Hundehaftpflichtversicherung sollte auch in 2016 beachtet werden

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist eine essentielle Versicherung, die jeder Hundehalter besitzen sollte. Denn schnell kommt es innerhalb von Sekunden zu einem Schaden, der vom Hund verursacht wurde. Bei großen Autounfällen ist der Halter der Leidtragende, denn er muss sämtliche Kosten übernehmen. Ein Vergleich hilft dabei, die richtige Versicherung zu finden und sich über die Leistungen und Möglichkeiten zu informieren. Eine Hundehaftpflicht ist für jeden Hundebesitzer sinnvoll.

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