Hundehaftpflichtversicherung Vergleich, Hundehaftpflichtversicherung Vergleich 2015

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich 2017

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für einen Hund die wichtigste Absicherung. In den meisten Bundesländern können die Hundehalter noch selbst entscheiden, ob sie diese Versicherung in Anspruch nehmen wollen oder nicht. In einigen Bundesländern ist jedoch die Hundehaftpflicht zur Pflichtversicherung für jeden Hundehalter geworden. Diese Absicherung ist durchaus sinnvoll, da sie vor finanziellen Problemen im Schadensfall schützen kann.
Eine Hundehalterhaftpflicht schützt Hund und Halter vor dem finanziellen Ruin. Und das notfalls bis vor Gericht. Denn einer Hundehaftpflicht bietet immer auch eine Rechtsschutzversicherung.

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich

Die meisten Tarife verlangen einen Selbstbeteiligung. Diese liegt meist bei 150€ pro Schadensfall. Darüber hinaus sollte sich für eine Deckungssumme von mindestens drei Mio. Euro entschieden werden, die Personen-, Vermögens- sowie Sachschäden abdeckt. Manche Anbieter bieten sogar einen noch höheren Versicherungsschutz an. Hier können Sie sich weiter informieren über die Beiträgen im Monat, alle Anbieter und die Testsieger.

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Einige Anbieter im Überblick:

Anbieter
Allianz
LVM
HUK
Debeka
Darmstadt
Asstel
Agila

Eine Krankenversicherung sowie Kostenabdeckung bei einer OP für Hunde

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich 2017
Hundehaftpflichtversicherung Vergleich 2017

Mittlerweile bieten auch viele eine Kranken- sowie OP-Versicherung für die Vierbeiner an. Die Kosten für einen Tierarzt oder auch im Krankenhaus bei einer OP können enorm werden und sind privat zu zahlen. Wer aber eine Krankenversicherung für den Hund hat, bekommt das Geld von seiner Versicherung erstattet. Ein junges Tier ist womöglich noch nicht von vielen Besuchen beim Tierarzt betroffen. Ältere Hunde hingegen benötigen schon mehr Medikamente. Kosten beim Tierarzt:

  • jährliche Pflicht Impfungen bis zu 60€ im Jahr
  • Auch das Chippen ist Pflicht und kostet bis zu 120€
  • jede Beratung ob telefonisch oder persönlich kostet im Durchschnitt 15€
  • bei Operationen sind keine Grenzen gesetzt

Der Test von Stiftung Warentest

2011 hat Stiftung Warentest den letzten großen Test von Anbieter einer Hundehaftpflicht durchgeführt. Dieses Testergebnis ist auch jetzt noch aktuell. Die besten Tarife laut Stiftung Warentest haben folgende Versicherer:

Die Baden Badener hat den günstigsten Tarif und konnte deshalb zum Testsieger gekürt werden. Anbieter, die keine Deckungssumme für Schäden an Personen oder Sachen mit mindestens drei Millionen absichert werden im Test nicht berücksichtigt.

TestplatzAnbieterJahresbeitrag
Testplatz 01Allianz110€
Testplatz 02Alte Leipziger 109€
Testplatz 03Ammerländer 60€
Testplatz 04ARAG 94€
Testplatz 05AXA105€
Testplatz 06Barmenia71€
Testplatz 07Bavaria Direkt/Ovag61€
Testplatz 08Bayrische74€
Testplatz 09BGV100€
Testplatz 10Bruderhilfe91€
Ökotest hat ebenfalls getestet

Auch Ökotest hat die Anbieter von Hundehaftpflichtversicherung einem großen Test unterzogen und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

  • Platz 01: Degenia
  • Platz 02: Gothaer
  • Platz 03: RhionPlus

32 Policen haben in der Kategorie „Preisranking“ sehr gute Bewertungen bekomme. 23 Anbieter wiederum auch für ihre Leistungen. Die Testsieger erhalten zudem noch gute Kundenbewertungen.

Anbieter TarifJahresbeitrag
AdcuriTop58,01€
Alte Leipziger Classic73,54€
DegeniaPremium58,60€
JanitosBest Selection 201699,96€
Was eine gute und günstige Hundehaftpflicht enthalten muss

Neben der üblichen Absicherung bei Personen- und Sachschäden sollten folgende weitere Dinge in einem guten Tarif gesichert sein:

  • Der Schutz sollte nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland bspw. im Uralubund auf Reisen greifen
  • Auch Mietsachschäden sollten abgesichert sein
  • Fremdhalter, wie die eigene Familie oder Gassi-Geher, müssen mit abdeckt sein
  • Die Absicherung sollte auch in einer Hundeschule, im Hundeurlaub und Ausland greifen
  • Kampfhunde und Welpen müssen mit abgedeckt werden
  • Schäden am Mietwagen sollten durch die Versicherung reguliert werden

Die Leistungen der Allianz auch 2016

In der Tierhalterhaftpflicht der Allianz sind folgende Leistungen erhalten:

  • Personen-, Sach- und Vermögensschäden:

Der Schadensersatz wird nach Überprüfung übernommen und wehrt im Notfall unberechtigte Dritter ab

  • Mitversicherte Personen:
  • Weitere Miteigentümer, Mithalter des Tieres oder auch Hüter
  • Mietsachschäden:
  • Schäden an gemieteten oder gepachteten Immobilien werden übernommen. Hier liegt die Selbstbeteiligung bei 150€.
  • Forderungsausfalldeckung:
  • Schon ab einem Schaden von 2500€ werden Personen- oder Sachschäden übernommen.

Sehr gute Alternative: HUK Coburg & Pflicht in Österreich

Auch in Österreich ist es von jedem Hundehalter die Pflicht eine Hundehaftpflicht abzuschließen. In Wien gibt es dieses Gesetz seit 2006. Die HUK Coburg bietet eine Haftpflichtversicherung für den Hund ohne Selbstbeteiligung an. Die Assekurata bewertet die HUK „exzellent“. Für Personen-, Sach- und Vermögensschäden wird pauschal eine Versicherungssumme von 15 Mio € angeboten. Der Versicherungsschutz gilt weltweit. Wenn Sie mögen, können Sie besten Anbieter auch hier vergleichen.

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Kampfhunde im Vergleichsbericht der Anbieter

Besitzer von Listenhunden haben in der Regel immer einen schweren Stand, da viele Versicherung bestimmte Rassen nicht einmal versichern. Eine gute Versicherung zeichnet ebenso das Mitversicherung von Kampfhunden aus. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Liebling ein Listenhund ist, dann fragen Sie entweder Ihren Tierarzt oder Ihre Versicherung. In den meisten Fällen ist ein Risikozuschlag zu zahlen. Mit einer Selbstbeteiligung können die Kosten wieder gesenkt werden.

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich

Für einen Hund ist eine Hundehaftpflichtversicherung die wichtigste Absicherung, um Herrchen oder Frauchen vor finanziellen Schäden zu schützen. Ein Unfall oder eine Bisswunde ist schnell geschehen. Wer dann keine Hundehaftpflicht hat, muss die Kosten für Arzt oder Werkstatt selbst tragen. In den meisten Bundesländer ist die Haftpflicht zur Pflicht geworden. Wenn Sie möchten, welches Bundesland dazu gehört, lesen Sie hier weiter.

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich – Für den Halter eines Hundes heißt es im Schadensfall stets, der Hund ist schuld und somit der Halter verantwortlich. Eine Hundehaftpflicht schützt den Besitzer in solchen Fällen vor finanziellen Verlusten und einem möglichen Ruin. Denn wenn der Hund etwas anstellt, kann der verursachte Schaden Millionenhöhe erreichen. In einem Hundehaftpflichtversicherung Vergleich trennt sich rasch die Spreu vom Weizen, so dass man eine geeignete Versicherung findet. Die Tarife sind vielfältig, weswegen es wichtig ist, sich zunächst zu informieren.

Hundehaftpflichtversicherung Vergleich und warum sie sinnvoll ist

Ein Hund kann noch so liebe und gute Eigenschaften haben; sieht er auf der anderen Straßenseite einen Hasen und folgt seinem Jagdtrieb, kann er dabei ohne Weiteres einen Auffahrunfall verursachen. Der Besitzer kann prinzipiell nur danebenstehen und hat zum Schluss die Schuld zu tragen, auch wenn es keine Absicht war. Der verursachte Schaden kann eine hohe Schadenssumme erreichen, an welcher der Besitzer Jahrzehnte lang zu knabbern hat. Mit einer Haftpflichtversicherung für den Hund ist er dagegen bestens bei solchen Fällen abgesichert.

Keine Versicherungspflicht für Hunde

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist nach wie vor in manchen Städten und Bundesländern keine Pflicht. Innerhalb von Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt muss dagegen immer eine Versicherung vorhanden sein, um den Halter abzusichern. In anderen Bundesländern dagegen besteht die Regierung nur darauf, sogenannte Listenhunde zu versichern. Des Weiteren werden in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern keine Versicherungen für den Hund verlangt. Allerdings ist es für manche Besitzer gar nicht so einfach, an eine gute Versicherung heranzukommen.

Das andere Ende der Leine

Die Probleme werden meistens am falschen Ende der Leine gesucht, wie sich in zahlreichen Artikeln immer wieder herauskristallisiert. Der Hund ist ein Bengel, die Schuld liegt ausschließlich beim Hund selbst. Besonders kleinere Rassen neigen immer öfter dazu, völlig unberechenbar zu reagieren, während größere Hunde ruhig und gelassen sind. Das Problem: Der Halter ist in den meisten Fällen schuld an der Reaktion seines Hundes, weil er der Erziehungspflicht nicht oder nicht ausreichend nachgekommen ist. Ist ein Hund gut erzogen, lässt er sich umso leichter kontrollieren.

Dennoch machen viele Versicherungen Unterschiede

Wenn es darum geht, einen gewöhnlichen Rassehund oder Mix zu versichern, sind fast alle Versicherungen aufgeschlossen. Besitzt man dagegen einen sogenannten Kampfhund, weigern sich viele Anbieter, das Tier zu versichern oder verlangen im Gegenzug einen Aufschlag bei der Prämie, da augenscheinlich für sie eine größere Gefahr von dem Tier ausgeht. Hiervon sind auch Mixe, in denen besagte Rassen vertreten sind, betroffen. Auch wenn es eigentlich keinen Kampfhund gibt und das Problem auch hier meist am anderen Ende der Leine hängt.

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Welche Voraussetzungen der Versicherte benötigt

Ein Hund muss ein paar Voraussetzungen erfüllen, um bei den Anbietern versichert zu werden. Zunächst ist da das Alter. Es sollte zwischen zwei und vier Monaten betragen. Wie alt der Hund sein muss, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Des Weiteren ist es, wie bereits erwähnt, von der Rasse abhängig, ob eine Versicherung das Tier aufnimmt, oder nicht. Ist man Halter eines Listenhundes, lassen sich die verfügbaren Versicherungen relativ schnell eingrenzen.

Welche Leistungen die Versicherungen erbringt

Eine Haftpflichtversicherung für Hunde übernimmt sowohl Sach- als auch Personenschäden, wenn sie vom Hund verursacht werden. Dazu gehören kleinere Geschehnisse als auch größere Personenschäden, die in einem Unfall zustande gekommen sind. Des Weiteren bieten die Versicherungen unterschiedliche Zusätze an, um das Tier weiter abzusichern. Mit dazu gehören Deckschäden, Mietsachschäden, ein vorübergehender Auslandsaufenthalt und der anfängliche Schutz der Welpen. Letzteres eignet sich besonders für Züchter, die regelmäßig einen Wurf erwarten.

Welche Schäden nicht dazu gehören

Hundehaftpflichtversicherung VergleichDie Versicherung hat jederzeit das Recht, einen Schaden nicht zu übernehmen. Dies ist allerdings meist nur der Fall, wenn der Halter hätte auf das Tier einwirken können, um den Schaden zu vermeiden. Innerhalb eines Gerichtsurteils war es beispielsweise der Fall, dass der Hund die Tapete abriss. Da sich der Schaden über mehrere Wochen hinzog und der Halter den Schaden verspätet meldete, weigerte sich die Versicherung, die Kosten zu tragen. In diesem Fall hätte der Halter vorzeitig das Verhalten des Hundes unterbinden müssen, um einen größeren Schaden zu vermeiden.

Weitere Vertragsgrundlagen

Hundesitter sind in der heutigen Zeit für viele Menschen wichtig. Denn der Hund muss auch spazieren gehen, wenn das Herrchen oder Frauchen auf der Arbeit ist. Der Hundesitter sollte zwar selbst eine Versicherung besitzen, doch ist er beim Hundehalter über die Haftpflichtversicherung mitversichert. Stellt der Hund während der Aufsicht durch den Hundesitter etwas an, übernimmt dies ohne Weiteres die Versicherung. Dasselbe gilt übrigens auch, wenn der Hund durch Bekannte oder Verwandte während eines Urlaubs verwahrt wird.

Etwas zur Deckungssumme

Die Deckungssumme bezeichnet die Summe, für welche die Versicherung aufkommt, falls es zu einem Schaden kommt. Geschieht beispielsweise ein Unfall, kann ein Schaden von mehreren tausend Euro entstehen. Ist ein Personenschaden mit dabei, kommen durch die Genesungskosten weitere Schadenersatzforderungen auf den Halter zu. Drei Millionen sollten es mindestens sein. Es gibt aber auch Versicherungen, bei denen die Deckungssumme höher ausfällt. Grundsätzlich heißt es: Je höher, desto besser!

Thema Selbstbeteiligung

Viele Versicherungen verlangen vom Halter einen Selbstbehalt, den er pro Schaden selbst tragen muss. Bei kleinen Bagatellschäden gehen daher viele Halter dazu über, den Schaden selbst zu tragen. Die Höhe ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und kann auch mit der jeweiligen Versicherung abgestimmt werden. Ist eine Versicherung jedoch sehr teuer, sollte sie keinerlei Selbstbehalt beinhalten. Denn hier zahlt der Halter schon genug, um die Versicherung zu behalten.

Warum die gewöhnliche Haftpflichtversicherung nicht greift

Viele Menschen kommen auf den Gedanken, dass der Hund auch in der Privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist. Dies entspricht jedoch nicht der Richtigkeit. Innerhalb der Privathaftpflicht sind lediglich Kleintiere wie Hamster, Kaninchen, Ziervögel und Katzen mitversichert. Alles was größer ist, erfordert eine eigene Versicherung. Selbst kleine Hunde, die nur so groß sind wie eine Katze, müssen eine eigene Versicherung besitzen, sofern der Halter sich dafür entscheidet, den Kleinen für den Fall abzusichern.

Entspannung beim Halter dank Versicherung

Dass ein ruhiger und selbstbewusster Mensch immer mehr Eindruck beim Hund hinterlässt und eine leichtere Kontrolle ermöglicht, dürfte mittlerweile zu den meisten Hundehaltern durchgedrungen sein. Hat der Mensch jedoch beim Spaziergang immer wieder Sorge, es könnte etwas passieren, ergreift der Hund mit der Zeit selbst die Initiative und entdeckt die Welt auf eigene Faust. Dementsprechend wirkt eine solche Versicherung beruhigend auf den Halter und ermöglicht somit einen unkomplizierten und entspannten Spaziergang.

Die Höhe der Versicherungsprämie

Wie hoch die Versicherungsprämie ausfällt, hängt oft von der Versicherung selbst ab. Die meisten bieten sowohl einen Basis- als auch Top-Tarif an, in dem sich mehr Leistungen befinden. Der Top-Tarif fällt grundsätzlich höher aus. Des Weiteren hängt es vom eigenen Beruf ab. Denn es gibt Versicherungen, die sowohl Senioren, Singles als auch Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen Rabatt einräumen. Dementsprechend kann man nicht pauschalisieren, was die Höhe der Prämie angeht. Eine umfassende Versicherung gibt es allerdings bereits für 58 Euro im Jahr.

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Der letzte Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist ein angesehenes Institut, welches sich von Zeit zu Zeit mit den unterschiedlichsten Versicherungen beschäftigt. Zum letzten Mal wurde die Tierhalterhaftpflichtversicherung im Jahr 2011 überprüft. Zur damaligen Zeit nahmen einige Anbieter am Test teil, die Unterschiede waren sehr schnell heraus zu kristallisieren. Als wichtig erachtete die Stiftung Warentest stets die Deckungssumme, die zwischen 3 und 15 Millionen Euro Höhe erreicht. Des Weiteren bewertete die Stiftung das Preis-/Leistungsverhältnis der Versicherungen.

Führende Versicherungen mit hoher Deckungssumme

Führend, bezüglich der Deckungssumme, sind die Versicherungen der Bruderhilfe, der Huk24 und der Huk-Coburg. Sie bieten eine Deckungssumme von 15 Millionen Euro und kosten zwischen 75 und 91 Euro. Direkt darauf folgt die DFV, die mit 12 Millionen Euro noch gut dabei ist und lediglich 65 Euro pro Jahr vom Versicherten verlangt. Die Leistungen sind relativ identisch. So bieten sie alle den Schutz bei Mietsachschäden, einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt und Deckschäden an. Lediglich beim Welpenschutz sind sie nur eingeschränkt nutzbar.

Günstige Versicherungen mit guter Leistung

Bezüglich des Preis-/Leistungsverhältnisses ist die Baden-Badener und die NV Versicherung empfehlenswert. Sie versichern den Hund zwar nur für 3, beziehungsweise 5 Millionen Euro Deckungssumme, beinhalten aber einen vorübergehenden Auslandsaufenthalt und Deckschäden. Die NV leistet zudem Ersatz bei Mietsachschäden. Beide kosten sie jährlich nur 58 Euro. Darauf folgend ist die HanseMerkur, die 59 Euro kostet, die gleichen Leistungen beinhaltet, Welpen mitversichert und Mietsachschäden eingeschränkt ersetzt.

Versicherungen für Züchter

Wer züchtet, kann sich bei der alten Leipziger versichern lassen. Die umfassende Versicherung kostet jährlich 150 Euro, der Hund ist mit 5 Millionen versichert. Dazu kommt die Übernahme von Mietsachschäden, vorübergehendem Auslandsaufenthalt und Deckschäden. Der Schutz gilt auch für die Welpen. Ähnlich ist die Ergo mit dem Tarif Haus & Gassi, die für alles aufkommt und mit 10 Millionen absichert. 147 Euro kostet sie im Jahr und steht somit in einem ausgewogenen Preis-/Leistungsverhältnis.

Fast utopische Versicherungen

Auch etwas utopische Versicherungsangebote tauchen innerhalb des Tests der Stiftung Warentest auf. Dazu gehört beispielsweise die GHV Darmstadt, die eine Versicherungssumme von 3 Millionen Euro beinhaltet, keine Mietsachschäden übernimmt, ebenfalls den Welpenschutz ausklammert und eine eingeschränkte Abdeckung des Auslandsaufenthaltes beinhaltet. Lediglich Deckschäden übernimmt sie und kostet dabei jährlich 80 Euro. Ähnlich sieht es bei der VHV aus, wobei hier der Welpenschutz eingeschränkt verfügbar ist. Die Versicherung kostet 83 Euro jährlich.

Was bei einem Wechsel nötig ist

Möchten Sie die Versicherung wechseln, ist es empfehlenswert, möglicherweise zunächst bei der zu kündigenden Versicherung anzurufen und sich dort über einen eventuell günstigeren Tarif zu informieren. Denn häufig versuchen die Versicherungen bei einer möglichen Kündigung mit dem Versicherten zu einigen und ihm einen besseren Tarif zu bieten. Sind die Kosten danach nach wie vor zu hoch, kann man ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter wechseln, sofern die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Wie lange diese ist, ist anhand der Versicherungspapiere zu ermitteln.

Weitere Vergünstigungen für Versicherte

Innerhalb des Tests wurde bei manchen Tarifen klar, dass es neben Senioren- oder Singletarifen auch eine weitere Möglichkeit gibt, einen günstigeren Tarif zu erreichen. Denn besucht man beispielsweise mit dem Hund eine Hundeschule, kann dies ein paar Euro Rabatt bei der Versicherung bedeuten. Ebenso sieht es mit manchen Versicherungen aus, sofern man im Hundeverein angemeldet ist. Diese entlasten den Halter in Form von ein paar Euro, die von der jährlichen Prämie abgezogen werden.

Wenn der Hund dabei verletzt wird

Gerät ein Hund auf die Straße und es entsteht ein Verkehrsunfall, ist es meistens so, dass nicht nur der Schaden der anderen Autos oder Personen reguliert werden muss. Ein Autounfall ist für einen Hund entweder tödlich oder er ist schwerverletzt. In einem solchen Fall kommen auf den Besitzer weitere Kosten zu, die er sich im schlimmsten Fall nicht einmal leisten kann. Operationen an Tieren sind teuer, weswegen viele Versicherungen neben der Tierhalterhaftpflicht auch eine OP- oder Krankenvollversicherung für die Hunde anbieten.

Die besten Anbieter der Tierkrankenvollversicherung

AnbieterTarif
AGILATierkrankenschutz; Tierkrankenschutz 24; Tierkrankenschutz Exklusiv
Allianz Sicherheit Plus
Helvetia PetCare Basis; PetCare Komfort; PetCare Unfall
Tiergarant Petplan Basis; Petplan Plus
Uelzener Krankenversicherung

Welche Leistungen eine Krankenvollversicherung übernimmt

Die Krankenvollversicherung für den Hund beinhaltet die ambulanten und stationären Behandlungskosten. Mit enthalten sind Wurmkuren und Operationen. Kastrationen werden, sofern sie nicht medizinisch erforderlich sind, kategorisch ausgeschlossen. Ebenso sind Impfungen bei vielen Versicherungen nicht mitversichert. Da es bei der Krankenvollversicherung immer wieder Kritiken hagelt, hat die Stiftung Warentest dazu angeraten, eine OP-Versicherung abzuschließen. Diese ist nicht nur günstiger, sie leistet auch Hilfe, wenn der Hund erst einmal älter wird.

Welche Voraussetzungen der Hund für die Versicherung benötigt

Die Anbieter versichern einen Hund bereits im Alter von zwei bis vier Monaten. Ausschlaggebend ist auch hierbei wieder, welcher Rasse er angehört. Nicht nur Listenhunde werden besonders behandelt, auch typisch krankheitsanfällige Rassen wie der Deutsche Schäferhund, der durchweg regelmäßig an Hüftgelenkdysplasie oder Ellenbogendysplasie leidet und somit im Laufe seines Lebens eine Operation unumgänglich ist. In solchen Fällen zahlt der Besitzer einen Aufschlag. Die Krankenvollversicherung kostet zwischen 250 und 750 Euro und ist somit sehr teuer.

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Alternative OP-Versicherung

Die OP-Versicherung ist ausschließlich für operative Eingriffe sowie die Vor- und Nachsorge abschließbar. Muss ein Hund eine Operation überstehen, kommen Herrchen oder Frauchen oft in finanzielle Schwierigkeiten, da Operationen oftmals einen drei- oder vierstelligen Betrag kosten, den man meist nicht auf einmal bezahlen kann. Eine OP-Versicherung schützt den Besitzer in solchen Fällen vor einem finanziellen Problem und erfordert lediglich einen kleinen Selbstbehalt, der jedoch erschwinglich ist. Eine OP-Versicherung kostet zwischen 120 und 250 Euro jährlich.

Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Zuge der Tierhalterhaftpflichtversicherung auch die Kranken- und OP-Versicherungen für Tiere unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen relativ schnell, dass eine Krankenvollversicherung manchmal gar nicht zu stemmen ist, während eine OP-Versicherung eine nützliche Einrichtung ist, auf die man ohne Weiteres zugreifen kann, wenn man sich im Alter des Hundes vor erhöhten Tierarztkosten schützen möchte. Gleichzeitig zeigten die Ergebnisse auf, welche Konditionen die Versicherungen jeweils verlangen, um ein Tier aufzunehmen.

Wer alle Rassen versichert

In Bezug auf die Rasse ist es lediglich der Agila gleichgültig, welcher Rasse der Hund entstammt. Sie bietet sowohl einen Krankenvollschutz inklusive OP-Versicherung als auch eine alleinige OP-Versicherung an. Die Uelzener dagegen ist nur in Form einer OP-Versicherung für alle Rassen offen. Beide Versicherungen sind in der Bewertung relativ weit oben, da sie einen guten Leistungsumfang bieten und für einen annehmbaren Preis erhältlich sind. Die Agila OP-Versicherung kostet im Jahr 191 Euro, die Uelzener kommt auf 188 Euro.

Absicherung für ältere Hunde

Entschließt man sich erst im Laufe des Lebens eines Hundes für eine OP-Versicherung, wird es bei manchen Versicherungen schwer, da das Höchsteintrittsalter bei vielen 7 Jahre beträgt. Die Axa Assistance macht dagegen keine Unterschiede, ist mit 234 bis 468 Euro für eine Krankenvollversicherung relativ teuer. Die Uelzener versichert auch bis ins hohe Alter und kostet bei der OP-Versicherung nur die 188 Euro, die bereits erwähnt wurden. Vorsicht: Bei manchen Versicherungen ist das Höchsteintrittsalter sogar nur 4 Jahre.

Krankenvollschutz mit Kastrationsunterstützung

Viele Versicherungen übernehmen die Kastrationskosten eines Hundes nicht. Die Helvetia bot im Test allerdings den PetCare Komfort-Tarif an, in dem es ohne Probleme möglich ist, den Hund kastrieren zu lassen und die Kosten von der Versicherung erstattet zu bekommen. Allerdings nehmen diese nicht alle Rassen auf und haben auch weitere Einschränkungen bei der Aufnahme. Die Versicherung kommt auf 447 Euro im Jahr. Hierbei ist zu überlegen, ob eine Kastration wirklich so wichtig ist, um eine einmalige Erstattung der Kosten zu rechtfertigen.

Viele Anbieter versichern auch Pferde

Pferde sind in der heutigen Zeit zwar mehr oder weniger ein Luxus-Haustier, doch muss auch dieses entsprechend abgesichert sein. Ob OP- oder Tierhalterhaftpflichtversicherung; die meisten Anbieter sind für solche Fälle vorbereitet und bieten ein entsprechendes Pendant für die Großtiere an. Der Vorteil: Die meisten Versicherungen schließen auch die Beschäftigung einer Reitbeteiligung mit in das Leistungsspektrum ein. So ist auch diese während ihrer Beschäftigung mit dem Tier abgesichert, falls es zu einem Schaden kommt.

Wieso die Absicherung von Pferden so wichtig ist

Das Pferd ist ein Fluchttier. Es gibt zwar jene, die wie ein Fels in der Brandung stehenbleiben und die Lage beobachten, wenn ihnen etwas komisch vorkommt, der überwiegende Teil ergreift jedoch bereits beim Erblicken seines Schattens die Flucht. Da bei einem solchen Fall sehr viel passieren kann, ist es umso wichtiger, das Pferd entsprechend zu versichern. Denn bereits ein Huftritt kann eine große Beule im Auto hinterlassen oder sogar Knochen brechen, wenn er richtig trifft.

Hundehaftpflichtversicherung im Vergleich der Anbieter

Ein Hundehaftpflichtversicherung Vergleich ist immer hilfreich, wenn es darum geht, den eigenen Hund absichern zu wollen. Eine Hundehaftpflicht schützt den Besitzer vor größeren Schäden und aufkommenden Kosten. Die Tarife sind sehr unterschiedlich und je nach Anbieter nehmen sie den Hund auch nur unter bestimmten Bedingungen auf. Daher empfiehlt es sich immer, sich vorher zu informieren und anschließend die richtige Versicherung auszuwählen. Der Halter ist mit einer solchen Police bestens vor Problemen mit dem Hund geschützt.

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